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Glossar

In unserem Glossar sind alle Begriffe, die Ihnen als Kund*in von ARGUS DATA INSIGHTS begegnen können, definiert und verständlich erklärt. 

Die Begriffe sind produkt- und leistungsspezifisch geordnet und über die Kategorisierung schnell und einfach abrufbar.

INTERNET

RADIO & TV

MEDIENANALYSE

MEDIENTYPEN

SOCIAL MEDIA

PRINT

Auflage

ARGUS DATA INSIGHTS Deutschland GmbH verwendet beglaubigten Auflagenzahlen. Die Werte sind für die meisten deutschen Printtitel erhältlich (siehe dazu hier). Die Auflage wird als eine Kennzahl für die Verbreitung und damit Relevanz des Mediums genutzt. Die Auflage gibt die Anzahl gedruckter Exemplare an (bei Tageszeitungen z.B.: gedruckte Exemplare pro Tag). In unseren Analysen wird jeweils die kumulierte Auflage pro Tag ausgewiesen (Summe der Auflage aller erfassten Beiträge).

Reichweite («cRR»)

Die Reichweite in Form des «calculated Recent Readership» («cRR») gibt Auskunft über die Summe der Kontaktchancen, das heißt: die potentielle Anzahl von Leserinnen und Lesern, die über eine Publikation erreicht werden können. Dieser Wert ist nur für einen Teil der Medientitel verfügbar.

Hauptausgabe einer Gruppenmedie

Hauptausgabe einer Gruppenmedie (auch: Mantelzeitungen oder Nebenausgaben) wird der organisatorisch zusammenhängende Zeitungstitel eines Verlages genannt, welche in übergreifenden Ressorts wie Wirtschaft oder Ausland inhaltlich weitgehend identisch sind und sich in den regionalen Teilen unterscheiden. Der überregionale Mantelteil stammt in der Regel vom Hauptblatt des Verlages und wird durch regionale Schwerpunkte ergänzt.

Anzeigenäquivalenzwert («AÄW»)

Der Anzeigenäquivalenzwert («AÄW») dient der monetären Bewertung der Berichterstattung über einen bestimmten Untersuchungsgegenstand. Der Gegenwert in Euro wird anhand der durchschnittlichen Kosten für ein flächenmäßig gleich grßses Inserat im jeweiligen Medientitel berechnet. Als Berechnungsgrundlage dienen die regelmässig aktualisierten Inseratenpreise je Medientitel. Unterschieden wird zwischen dem «ungewichteten» und dem «gewichteten» Anzeigenäquivalenzwert. Der gewichtete AÄW berücksichtigt die Dominanz des Untersuchungsgegenstandes im einzelnen Beitrag. Der ungewichtete verwendet den Gesamtpreis der Fläche des Beitrags gemäß Berechnungslogik. Der Anzeigenäquivalenzwert ermöglicht eine neutrale Aussage über den finanziellen Wert der Berichterstattung über einen bestimmten Untersuchungsgegenstand. Er erlaubt einen Vergleich zwischen der aufgewendeten Medienarbeit und dem monetären Gegenwert der Berichterstattung.

INTERNET

Internet-Reichweite

ARGUS DATA INSIGHTS verwendet in der Regel für Analysen eine berechnete Tagesreichweite («Reach») als Reichweiten-Angabe für Online-Publikationen. Die Reichweitendaten werden unter anderem von der Betreiber-Website sowie weiteren Quellen bezogen. Sind keine beglaubigten Angaben vorhanden wird keine Reichweite ausgewiesen. Der Reach wird anhand der vorhandenen beglaubigten Reichweite-Daten (basierend auf UUpW, UUpM, Page Visits, Page Impressions) berechnet.

Unique Users per Month («UUpM»)

Der Reichweitenwert «Unique Users per Month» gibt an, wie viele individuelle IP-Adressen ein bestimmtes Webangebot pro Monat aufgerufen haben. Die IP-Adressen werden mit einzelnen Lesern gleichgesetzt, wodurch der UUpM zur Kenngröße der Leserkontakte wird, auch wenn das strenggenommen nicht immer korrekt ist (eine einzelne IP Adresse kann auch von mehreren Personen genutzt werden).

Page Impression

Eine «Page Impression» ist ein nutzerinduzierter Aufruf innerhalb eines Webangebots, der eine relevante Content-Veränderung (beispielsweise ein neuer Artikel oder ein neues Video) zur Folge hat. Es handelt sich also um die kumulierte Anzahl der Abrufe innerhalb einer einzelnen Webseite.

Page Visit

In einem «Page Visit» werden alle Page Impressions zusammengefasst, die innerhalb von 30 Minuten erzeugt wurden. Es handelt sich um einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang eines Webangebots und ist nicht zu verwechseln mit der Nutzerzahl einer Website, denn ein Nutzer kann ein Webangebot mehrmals nutzen und dadurch mehrere Visits erzeugen.

Tausend-Kontakt-Preis («TKP»)

Der Tausend-Kontakt-Preis (auch: Cost-per-Mille / «CPM») ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung, welche angibt, welche Kosten für eine Werbemaßnahme anfallen, um 1'000 Personen einer Zielgruppe zu erreichen.

Anzeigenäquivalenzwert («AÄW»)

Der Gegenwert der Berichterstattung in Euro wird in Relation zum Tagespreis eines durchschnittlichen Werbebanners der IAB-Standardformate (Fullbanner, Leaderboard, Skyscraper und Medium Rectangle) der jeweiligen Website berechnet. Als Berechnungsgrundlage dienen die auf einen Tag heruntergerechneten «Unique User per Month» («UUpM») und der jeweilige Tausender-Kontakt-Preis («TKP»). Bei Online-Angeboten für welche keine «UUpM» verfügbar sind, werden zunächst die «Page Visits», anschließend die «Page Impressions» und zuletzt der Alexa-Rank berücksichtigt und anhand entsprechender Faktoren umgerechnet. Sind keine Traffic-Zahlen oder Bannerpreise verfügbar, wird ein Pauschalpreis erfasst. Unterschieden wird zwischen dem «ungewichteten» und dem «gewichteten» Anzeigenäquivalenzwert. Der ungewichtete Wert übernimmt immer den Tageswert gemäß Berechnungslogik. Der gewichtete Wert bezieht die Dominanz des Untersuchungsgegenstandes mit ein und kann so den Wert des Beitrags beeinflussen.

RADIO & TV

Radio- und TV-Reichweite

Die Reichweiten für Radio- und TV-Sender werden vunter anderem vom Sender bezogen. Die Reichweite wird pro Sender oder pro Sendung, erfasst. In den Analysen wird die «Nettoreichweite in Tausend» ausgewiesen. Die Reichweite wird als Summe über die Anzahl der relevanten Sendungen im Untersuchungszeitraum dargestellt.

Radio und TV: Marktanteil

Der Marktanteil beschreibt den prozentualen Anteil des Medienkonsums eines bestimmten Radio- oder TV-Programmes an der totalen Hör- respektive Sehdauer des jeweiligen Mediums zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Radio und TV: Anzeigenäquivalenzwert («AÄW»)

Der Anzeigenäquivalenzwert («AÄW») dient der monetären Bewertung der redaktionellen Berichterstattung über den Untersuchungsgegenstand. Der Gegenwert in Euro wird auf Basis der Sekundenpreise für die jeweilige Sendung berechnet. Der Anzeigenäquivalenzwert wird anhand der Nennungen des Untersuchungsgegenstandes und dem Sekundenpreis für das jeweilige Format berechnet. Eine Gewichtung nach Präsenz und Dominanz (wie beispielsweise einer Logo-Präsenz) ist nicht Bestandteil der standardmäßigen Berechnung des Anzeigenäquivalenzwertes, ist aber auf Anfrage möglich.

Radio und TV: Nutzungsminuten

Dieser Wert gibt an, wie viele Minuten ein Radio- oder TV-Programm gesehen wurde und wird in Nutzungsminuten pro Seher («Verweildauer») oder pro Kopf der Bevölkerung («Sehdauer») angegeben. Bei der «Sehdauer» wird der Medienkonsument auf die gesamte Bevölkerung hochgerechnet. Durch diese Umrechnung wird die Nutzung der verschiedenen Programmangebote miteinander vergleichbar.

TV: Nettoreichweite

Die Nettoreichweite im TV-Bereich beschreibt den Anteil der Personen, die einen bestimmten TV-Sender mindestens eine Sekunde lang gesehen haben. Die Nettoreichweite wird angegeben in Prozent oder als Anzahl Personen.

Radio: Nettoreichweite

Die Nettoreichweite im Radio-Bereich beschreibt den Anteil der Personen, die ein bestimmtes Radioangebot mindestens eine Minute lang gehört haben. Die Nettoreichweite wird angegeben in Prozent oder als Anzahl Personen.

MEDIENANALYSE

Aussage

Aussagen sind in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS die kleinste Untersuchungseinheit in einem Medienbeitrag. Sie bilden eine thematische Einheit, wobei eine Aussage beispielsweise einen Satz lang sein kann oder sich durch den ganzen Beitrag zieht (im Sinne eines Themas).

Autor

Unter einem Autor wird der Verfasser oder die Verfasserin eines Medienbeitrages verstanden. Wenn immer möglich werden Kürzel aufgelöst und fehlende Autorennamen recherchiert. Ein Autor wird im Social Media Bereich als der Absender eines Posts verstanden und z.B. als «Influencer» bezeichnet.

Inhaltsanalyse

Unter einer Inhaltsanalyse wird ein Methodenbündel der empirischen Sozialwissenschaften verstanden. Die empirische Methode der Inhaltsanalyse eignet sich zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale der Berichterstattung und ermöglicht die Reduktion der Komplexität, um Antworten auf spezifische Fragestellungen zu erhalten.

Akteur*in

Akteur*innen sind Organisationen, Institutionen, Personengruppen oder Einzelpersonen, die in Medienberichten direkt oder indirekt zu Wort kommen und ihre Meinung/Position zu einem bestimmten Thema in der Öffentlichkeit darlegen. Akteur*innen werden in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS erfasst, um zu untersuchen, welche Anspruchsgruppen während eines Untersuchungszeitraums zu Wort kommen.

Beitrag

Unter einem «Beitrag» werden Medienbeiträge (Artikel) verstanden, die für die jeweilige Analyse von Relevanz sind. Beiträge können Artikel aus dem Print- oder Online-Bereich sein, Sendungen oder Sendungsausschnitte aus Radio- und TV- sowie Posts aus dem Social-Media-Bereich.

Nennung

Unter einer «Nennung» wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS das Vorkommen einer analysenrelevanten Dimension (z.B. Unternehmensname) in einem Medienbeitrag verstanden. Der Begriff kann beispielsweise für die Anzahl der in einem Medienbeitrag vorkommenden Unternehmungen, Akteur*innen oder Produkte stehen. Entsprechend ist es möglich, dass in einer Analyse mehr Nennungen als Medienbeiträge vorhanden sind.

Quantitative Analyse

Unter einer quantitativen Analyse wird die numerische Auswertung von Medienbeiträgen verstanden. Der Fokus bei den quantitativen Analysen liegt auf einer Zusammenfassung der medialen Berichterstattung und deren Metadaten wie der Auflage oder der Region. Das Standardprodukt der quantitativen Analyse ist die Präsenzanalyse.

Qualitative Analyse

Im Gegensatz zu den quantitativen Analysen fokussieren sich die qualitativen Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS nicht nur auf den Metadaten wie etwa die Auflage oder die Region, sondern auch auf inhaltliche Dimensionen wie beispielsweise die Dominanz oder die Exklusivität des Untersuchungsgegenstandes. Qualitative Analysen ermöglichen somit Aussagen über manifeste und latente Dimensionen der medialen Berichterstattung über einen Untersuchungsgegenstand. Beispiele für qualitative Analysen sind beispielsweise Input-Output-Analysen oder Influencer-Analysen.

Grundgesamtheit

Unter der Grundgesamtheit wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS die Gesamtmenge der Beiträge verstanden, welche potentiell in die Auswertung einfließen können. Als Grundgesamtheit einer Analyse können beispielsweise die eigene Medienbeobachtung oder die Gesamtberichterstattung eines Medientitels zu einer bestimmten Thematik dienen. Es handelt sich hierbei entsprechend um eine Vorauswahl, aus welcher sich die Datengrundlage speist.

Datengrundlage

Unter der Datengrundlage werden diejenigen Medienbeiträge verstanden, welche basierend auf dem Analysendesign und der Grundgesamtheit effektiv in die Analyse eingeflossen sind. Um die Datengrundlage zu erhalten wird die Grundgesamtheit mittels Selektionskriterien wie beispielsweise durch einen Untersuchungszeitraum, bestimmte Medienkanäle oder Medientitel eingegrenzt.

Analysegrundlage

Die Analysegrundlage basiert auf der Datengrundlage und unterscheidet sich von dieser insofern, als dass beispielsweise doppelte oder für die Analyse irrelevante Medienbeiträge exkludiert werden können. Es handelt sich folglich um die bereinigte Datengrundlage, auf welcher die Analyse durchgeführt wird.

Bewertung

Unter der «Bewertung» wird die Tonalität gegenüber dem Untersuchungsgegenstand in einem Medienbeitrag verstanden. Relevant für die Bewertung ist die inhaltliche Darstellung des Analysegegenstands (wie z.B.: Unternehmen, Marke, Produkt oder Person). Unterschieden wird grundsätzlich zwischen einer positiven, neutralen und negativen Bewertung. Neben dieser dreistufigen Bewertung sind zudem eine «vorteilhafte», «kritische» und «kontroverse/ambivalente» Tonalität als Ausprägung üblich. Grundsätzlich wird zwischen der Bewertung des Untersuchungsgegenstandes und der Tonalität des Gesamtartikels unterschieden. So ist es möglich, dass beispielsweise ein negativer Medienbeitrag eine positive Unternehmensnennung (im Sinne eines Positivbeispiels) enthält. Für die Codierung der Beiträge wird im Grundsatz die Sicht einer neutralen und unabhängigen Medienkonsument*in eingenommen.

Initiierung

Diese Dimension erfasst, ob ein Medienbeitrag aufgrund der Initiative einer Journalist*in geschrieben wurde oder durch eine Kommunikationsaktivität eines Unternehmens ausgelöst wurde. Unterschieden wird zwischen «eigeninitiiert» (der Medienbeitrag ist aufgrund einer Kommunikationsaktivität eines Unternehmens entstanden) und «fremdinitiiert» (der Medienbeitrag ist ohne eine entsprechende Kommunikationsaktivität eines Unternehmens entstanden). Damit ein Beitrag als «eigeninitiiert» zählt, muss der entsprechende Medienbeitrag auf eine entsprechende Kommunikationsaktivität zurückgeführt werden können. Indikatoren dafür sind beispielsweise Aussagen wie: «Laut einer Medienmitteilung…» oder «Anlässlich der Pressekonferenz…». Die Initiierung ist hauptsächlich für die Input-Output-Analyse von Relevanz.

Zitierungsgrad

Der «Zitierungsgrad» erfasst die Vollständigkeit einer eigeninitiierten Kommunikationsaktivität in einem Medienbeitrag. Der Zitierungsgrad wird anhand der Übernahme der in der Kommunikationsaktivität enthaltenen Kernbotschaften gemessen. Es gilt: Je mehr Kernbotschaften übernommen werden, desto größer ist der Zitierungsgrad.

Dominanz

Die Variable «Dominanz» erfasst den Anteil des Untersuchungsgegenstandes am Gesamtinhalt eines Medienbeitrages. Die Dominanz des jeweiligen Untersuchungsgegenstandes ist umso größer, je mehr sich der Gesamtinhalt eines Medienbeitrages um den Untersuchungsgegenstand dreht.

Exklusivität

Die «Exklusivität» erfasst, ob in einem Medienbeitrag weitere mit dem Untersuchungsgegenstand vergleichbare (Konkurrenz-) Unternehmen, Marken, Produkte oder Personen genannt werden.

Qualitätswert

Der Qualitätswert ist eine Kennzahl, die die Qualität von Kommunikationsaktivitäten in Bezug auf die individuellen, strategischen Unternehmensziele misst und vergleicht. Der individualisierbare Qualitätswert setzt sich aus verschiedenen Faktoren wie beispielsweise der Reichweite oder der Bewertung und qualitativen Merkmalen wie beispielsweise einen Leitmedienpräsenz (Medienangebote, die einen besonders starken Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf andere Massenmedien ausüben) oder die Exklusivität der Berichterstattung zusammen. Mit dem ARGUS-Qualitätswert wird die Qualität der Berichterstattung auf eine Kennziffer reduziert, die sich als Messeinheit für den Erfolg von Medienarbeit verwenden lässt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Beitragsart

Medienbeiträge können unterschiedliche formale und inhaltliche Gestaltungsformen annehmen. Um die jeweiligen Artikel einer bestimmten Beitragsart zuzuweisen, werden sowohl Länge und Form als auch der Inhalt des Artikels berücksichtigt. Inhaltlich lassen sich etwa Informationsbeiträge von Meinungsbeiträgen unterscheiden. Mögliche Beitragsarten sind beispielsweise: Meldung, Bericht, Reportage, Portrait, Interview, Leitartikel, Kolumne, Kommentar, Essay oder Leserbrief.

Regionen

Die «Regionen» teilen die verschiedenen deutschen Medientitel dem jeweiligen Verbreitungsgebiet der einzelnen Medienerzeugnisse zu und ermöglichen so eine Übersicht der regionalen die Verteilung der Medienresonanz in Deutschland.

Kategorie

Unter einer «Kategorie» wird die Zuordnung von Medienberichten in ein vordefiniertes Raster verstanden. Als Kategorien können beispielsweise Marken, Produkte oder Unternehmen dienen. Die Kategorisierung von Medienberichten eignet sich dazu, um sich einen schnellen Überblick über die Medienresonanz zu verschaffen und kann als Selektionskriterium angewandt werden, um die Datengrundlage einer Analyse zu bestimmen. Im Gegensatz zu den «Issues» /«Topics» sind Kategorien vordefinierte Gefäße zur Beitragsstrukturierung.

Thema

Unter einem «Thema» wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS der übergeordnete inhaltliche Berichterstattungsschwerpunkt verstanden. Ein Thema besteht in der Regel aus mehreren «Issues»/»Topics» und gibt im Gegensatz zur «Kategorie» Antwort darauf was tatsächlich in den jeweiligen Medienberichten thematisieret wurde und ist nicht vordefiniert.

Issue/Topic

Unter einem «Issue» beziehungsweise einem «Topic» wird der übergeordnete thematische Schwerpunkt der medialen Berichterstattung verstanden. Im Gegensatz zur «Kategorie» liegt der Fokus stärker auf dem inhaltlichen Kontext der medialen Berichterstattung. Die Zuordnungsraster müssen nicht vorgegeben sein, sondern können aus den Medienberichten «herausgelesen» werden. Dies ist insbesondere bei neuen, bis anhin unbekannten Thematiken der Fall. Mehrere «Issues»/»Topics» können dabei zu einem «Thema» zusammengefasst werden, wobei in einem Medienbericht auch mehrere «Issues»/«Topics» vorhanden sein können. Das Topic ist als eher neutrale Thematik zu verstehen. Ein Issue hat eher kritischen inhaltlichen Charakter.

Reputation

Reputation bezeichnet das Bild einer Unternehmung, Person oder Institution, das über die Medien an die Öffentlichkeit vermittelt wird. Bei Unternehmen zählt Reputation zum immateriellen Vermögen und ist Bestandteil des Firmenwertes wie beispielsweise etwa Patente oder Markenrechte. Über den Reputationsindex wird die Reputation einer Firma oder einer Marke in der Öffentlichkeit gemessen.

Reputationsdimension und Reputationstreiber

Reputationsdimensionen und -treiber sind konstitutive Elemente der Reputation, wobei sich jede Dimension aus mehreren Treibern zusammensetzt. Zusammen ergeben diese ein umfassendes Bild der internen und externen Wahrnehmung des jeweiligen Untersuchungsgegenstandes. Reputationstreiber sind Themen, die wertend im Zusammenhang mit dem Untersuchungsgegenstand in der medialen Berichterstattung aufgenommen werden. Für eine Unternehmung können beispielsweise die folgenden Themenbereiche als Reputationsdimensionen festgelegt werden: «Corporate», «Products & Innovation», «Sustainability» und «CEO». Die Reputationsdimension des CEO besteht anschließend beispielsweise aus den Reputationstreibern «Business Success», «Leadership/Governance» und «Mission Statements».

Reputationsindex

Der «Reputationsindex» stellt den Reputationswert des jeweiligen Untersuchungsgegenstandes dar. Hierzu werden ähnlich zum «Net Promoter Score» die positiven mit den negativen Medienberichten verrechnet und der Gesamtberichterstattung (inkl. der neutralen und ambivalenten Nennungen) gegenübergestellt. Der Reputationsindex kann Werte zwischen -100 und +100 erreichen. Der Reputationsindex ermöglicht es, mehrere Ebenen miteinander zu vergleichen. So können beispielsweise die Reputationswerte mehrerer Reputationsdimensionen oder Themen miteinander verglichen werden.

Sentiment

Unter dem «Sentiment» wird die automatische Bewertung der Tonalität verstanden. Das Sentiment eines Medienbeitrages kann die Ausprägung «positiv», «neutral», «ambivalent» oder «negativ» annehmen und bezieht sich im Unterschied zur Bewertung auf den Gesamtartikel und nicht den Untersuchungsgegenstand. Grundsätzlich wird für alle Medienbeiträge eine Sentiment-Analyse durchgeführt. Es kann jedoch Beiträge geben, die aus unvollständigen Texten oder anderen Medien (Videos, Bilder, Links) bestehen – daher kann kein Sentiment ausgewiesen werden. Entsprechend kann die Anzahl der bewerteten Beiträge von der Grundgesamtheit abweichen.

Keywords

Um den Inhalt von Medienbeiträgen zusammenzufassen, sind Keywords ein wichtiges Hilfsmittel. Mittels eines sogenannten «Keyword-Extractors» werden die zentralen Begrifflichkeiten anhand der Häufigkeit im Text ausgelesen, um einen schnellen Überblick über eine große Textmenge zu ermöglichen.

Wordcloud

Unter einer Wordcloud wird eine Methode zur Informationsvisualisierung verstanden. Hierbei wird eine Liste aus Begrifflichkeiten (wie beispielsweise Wörter, Hashtags oder Tags) in einer gemeinsamen Grafik dargestellt, wobei je nach Häufigkeit einzelne Begrifflichkeiten beispielsweise mittels Farben oder Größenunterschieden gewichtet werden, sodass deren Bedeutung für den Untersuchungsgegenstand schnell ersichtlich wird. Die Anordnung der Begriffe nebeneinander entsteht in den meisten Fällen zufällig (automatisch) und hat daher keine inhaltliche Bedeutung.

Resonanz

Unter der Resonanz wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS die mediale Berichterstattung über den Untersuchungsgegenstand einer Analyse verstanden. Als Untersuchungsgegenstand können beispielsweise ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt dienen.

Medienaktivität

Unter einer Medienaktivität wird eine Aktivität der PR- und Kommunikationsabteilung verstanden, die das Ziel hat, mediale Resonanz zu erzielen. ARGUS DATA INSIGHTS unterscheidet hierbei verschiedene formale Ausprägungen, wie beispielsweise Interviews, Events oder Medienmitteilungen. Gemessen wird die Reaktion auf die einzelnen Medienaktivitäten. Siehe dazu auch: Initiierung. Eine Medienaktivität kann aber auch als Reaktion auf zuvor gehende mediale Berichte entstehen.

Ungewichteter AÄW

Der ungewichtete Anzeigen-Äquivalenz-Wert verwendet jeweils den vollen und unrabattierten Wert eines Medienbeitrages gemäß Berechnungslogik in Print oder Online-Publikationen.

Gewichteter AÄW

Im Gegensatz zum ungewichteten AÄW wird hierbei die Dominanz des jeweiligen Untersuchungsgegenstandes in die Berechnung des monetären Gegenwertes miteinbezogen. Wird ein Untersuchungsgegenstand nur erwähnt, sinkt der Wert des Beitrages im Vergleich zu einem Beitrag, indem der Untersuchungsgegenstand den Artikel inhaltlich domminiert.

MEDIENTYPEN

Tages- und Wochenmedien

Tages- und Wochenmedien enthalten Informationen über Aktualitäten, Politik, Wirtschaft und Sport sowie das öffentliche Leben. Dieser Medientyp richtet sich an breite Bevölkerungsschichten und ist für grundsätzlich alle zugänglich. Tages- und Wochenmedien erscheinen in regelmäßiger Periodizität und analog zu den physischen Printausgaben werden die entsprechenden Online-Pendants der jeweiligen Medientitel unter derselben Kategorie verortet. Beispiele für diesen Medientyp sind Sonntagszeitungen, Amtsblätter, Anzeiger und Dorfzeitungen sowie die Beilagen zu den einzelnen Tages- und Wochenzeitungen.

Publikumsmedien

Publikumsmedien sind regelmäßig, wöchentlich oder seltener herausgegebene Medienerzeugnisse, die sich an ein breites Zielpublikum richten. Analog zu den physischen Printausgaben werden die entsprechenden Online-Pendants der jeweiligen Medientitel unter derselben Kategorie verortet. Beispiele für diesen Medientyp sind Illustrierte sowie TV-Magazine.

Spezialmedien

Bei Spezialmedien sind die Inhalte auf die speziellen Interessen der Zielgruppe ausgerichtet, welche sich beispielsweise aus ausgeübten Hobbys, der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe, aus den Lebensumständen oder bestimmten Interessengebieten ergeben. Analog zu den physischen Printausgaben werden die entsprechenden Online-Pendants der jeweiligen Medientitel unter derselben Kategorie verortet. Beispiele für diesen Medientyp sind sämtliche Magazine aus Bereichen wie Reisen, Wohnen, Immobilien, Garten, Kochen, (Universitäre) Ausbildung, Kinder, Familie, Sport, Fitness, Lifestyle, Gesundheit, Tiere, Tierschutz, Religion (Kirchenboten), Politik (Parteizeitungen) sowie Musik und Kultur.

Fachmedien

Fachmedien richten sich an Angehörige bestimmter Berufsgruppen mit spezifischen beruflichen und fachlichen Interessen.

Nachrichtenagenturen

Nachrichtenagenturen verbreiten Informationen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport in Text, Bild oder Video. Es zählen nur die auf Kanälen der Agenturen selbst veröffentlichten Beiträge zu diesem Medientyp. Werden die Agenturmeldungen in anderen Publikationen ganz oder in Teilen für einen Beitrag verwendet, werden diese Beiträge dem jeweiligen Medium zugerechnet.

Informationsplattformen

Informationsplattformen verbreiten ähnlich wie Tages- und Wochenmedien universelle Informationen über Aktualitäten, Politik, Wirtschaft und Sport sowie das öffentliche Leben. Dieser Medientyp richtet sich ebenfalls regelmässig an breite Bevölkerungsschichten und ist für alle zugänglich. Im Gegensatz zu Tages- und Wochenmedien sind Informationsplattformen jedoch nur Online zugänglich und es gibt keine physischen Print-Pendants.

Blogs und Microblogs

Blogs sind eine Art digitales Tagebuch, welches auf einer Webseite geführt wird und damit meist öffentlich einsehbar ist. Blogs widmen sich zumeist einem bestimmten Themengebiet wie beispielsweise Sport, Technik oder Lifestyle. «Microblogs» unterscheiden sich von den «Blogs» insofern, dass sich «Microblogs» einem sehr spezifischen Nischenthema widmen und ein sehr kleines Publikum mit geringer Reichweite erreichen.

Fachorganisation

Ähnlich wie im Printbereich die «Fachmedien» richten sich diese Online-Angebote an Angehörige bestimmter Berufsgruppen mit spezifischen beruflichen und fachlichen Interessen. Da der Medientyp «Fachorganisation» keine physischen Print-Pendants besitzt und sich auf einen Online-Auftritt beschränkt, werden diese einem eigenen Medientyp zugeordnet.

Corporate News

Zu den «Corporate News» zählen Unternehmens-Webseiten und -Blogs, auf welchen unternehmensspezifische Informationen und Neuigkeiten publiziert werden. Da in diesem Medientyp auf den eigenen Online-Präsenzen unternehmensspezifische Inhalte veröffentlicht werden, zählen die «Corporate News» zu «Owned Media». Beispiele für diesen Medientyp: argusdatainsights.de und argusdatainsights.de/blog/

Radio

Unter dem Medientyp «Radio» fallen sämtliche Medienangebote, welche Hörfunksendungen verbreiten. Es wird hierbei nicht zwischen der terrestrischen und der digitalen Verbreitung oder dem Empfangsgerät unterschieden, sodass dieser Medientyp auch sämtliche digital übertragenen und reinen Internetradios umfasst. Beispiele für diesen Medientyp: Flux FM, Star FM, N-JOY, NDR 2 oder Radio Eins.

TV und WebTV

Unter den beiden Medientypen «TV» und «WebTV» werden sämtliche öffentlich-rechtlichen und privaten Medienangebote zusammengefasst, welche audiovisuelle Medieninhalte live oder zeitversetzt an ein Massenpublikum verbreiten. Der Medientyp «WebTV» unterscheidet sich vom Medientyp «TV» insofern, dass diese keinen herkömmlichen Sendekanal respektive -platz besitzen, sondern ausschließlich im Internet ausgestrahlt werden.

Videoplattformen

Videoplattformen sind Webangebote, auf denen die Nutzerinnen und Nutzer ihre eigenen audiovisuellen Beiträge hochladen und diese so einem großen Publikum zugänglich machen können. Das Herunterladen der Videos ist zumeist nur über technische Umwege möglich, wobei manche Videoplattformen auch Live-Streaming ermöglichen. Beispiele für diesen Medientyp: YouTube, Vimeo, Dailymotion oder Vevo.

Organisationen & Hobby

Der Medientyp «Organisationen, Hobby» umfasst sämtliche Medienangebote, welche sich spezifischen Interessen und Themengebieten widmen. Urheber der Angebote können beispielsweise Organisationen, Intuitionen, Vereine oder Privatpersonen sein. Im Gegensatz zu den «Spezialmedien» ist dieser Medientyp nur im Internet präsent und besitzt entsprechend kein physisches Print-Pendant.

Social Community

Unter einer «Social Community» (auch: soziales Netzwerk) wird von ARGUS DATA INSIGHTS im Rahmen der Zuteilung der Medientypen ein Onlinedienst verstanden, der den Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit zum Informationsaustausch und Beziehungsaufbau bietet. Die dadurch entstehende Online-Community kommuniziert und interagiert entsprechend den Möglichkeiten und Restriktionen der jeweiligen Plattform im virtuellen Raum, wobei der wechselseitige Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Informationen im Vordergrund steht. Beispiele für diesen Medientyp: Facebook, Twitter oder Instagram.

Foren & Wikis

Foren und Wikis sind digitale Informationsplattformen, welche sich einem spezifischen Themengebiet widmen und das Ziel verfolgen den Nutzerinnen und Nutzern den Austausch über die jeweilige Thematik zu ermöglichen oder im Sinne einer Enzyklopädie das Wissen über das entsprechende Themengebiet zu sammeln und öffentlich verfügbar zu machen.

SOCIAL MEDIA

Owned Media

«Owned Media» bezeichnen im Social Web sämtliche Kommunikationskanäle, auf welchen Unternehmen eigene Inhalte unter eigener Verantwortlichkeit publizieren. Dazu gehören beispielsweise alle Corporate-Media-Kanäle wie beispielsweise die Unternehmenswebseite, der eigene Blog, Newsletter sowie die jeweiligen Social-Media-Auftritte.

Earned Media

Zu «Earned Media» gehören Inhalte (Content) einer Marke oder Unternehmung, welche nicht vom Unternehmen selbst, sondern unentgeltlich von Kunden und anderen Multiplikatoren wie Journalist*innen, Redakteur*innen, Blogger*innen oder sonstigen Nutzerinnen und Nutzern im Social Web verbreitet werden.

Paid Media

Der Begriff «Paid Media» umfasst alle Formen von Kommunikationsmaßnahmen, für welche Unternehmen Medien, Plattformen oder Drittpersonen bezahlen. Im digitalen Marketing können dies unterschiedlichste Formen bezahlter Präsenzen wie beispielsweise «klassische» Bannerwerbung auf Webseiten, Suchmaschinenwerbung, Online-Videowerbung, gesponsorte Posts auf Social-Media-Plattformen sowie Influencer-Marketing und Blogger-Relations sein.

Mention

Unter einer «Mention» wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS das Vorkommen einer analysespezifischen Suchbegriffskombination in einem Social-Media- oder Online-Beitrag verstanden. Eine «Mention» ist auch wenn der Social Media Handle (Kanalname, wie z.B. @BR_Sprecher) von einem Post verlinkt wird.

Engagement

Das Engagement eines Social-Media-Beitrags besteht aus der Summe aller möglichen Interaktionen der Nutzerinnen und Nutzer mit dem jeweiligen Beitrag. In Abhängigkeit der Plattform sind beispielsweise die folgenden Interaktionen möglich:  Like  Share/Retweet  Kommentar  Abspeichern/Bookmark

Engagement-Rate

Die «Engagement-Rate» ist ein Maß der Interaktion der Nutzerinnen und Nutzer mit den veröffentlichten Inhalten eines Social-Media-Profils. Die Engagement-Rate setzt die Interaktion in Relation zur Reichweite eines Profils. Die Engagement-Rate kann dabei grundsätzlich sowohl für ein gesamtes Profil wie auch für einzelne Social-Media-Posts berechnet werden und ermöglicht dadurch den Vergleich verschiedener Beiträge und Profile.

Performance

Unter der Performance wird das Zusammenspiel verschiedener Meßgrössen einer Social-Media-Analyse verstanden. Denkbare Meßgrössen sind beispielsweise die Anzahl der Beiträge, die (potentielle) Reichweite oder das Engagement respektive die Engagement-Rate. Die Performance ist dabei umso besser, je größer die jeweiligen Meßgrössen sind.

Reichweite

In den Social-Media-Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS beschreibt die Reichweite die Anzahl der Personen, welche mit dem einem Profil oder einem einzelnen Beitrag erreicht werden können. Wenn immer möglich wird die effektive Reichweite verwendet. Falls diese nicht zur Verfügung steht, wird die potentielle Reichweite verwendet, welche sich aus den folgenden Meßgrößen ergibt (bei nicht aufgeführten Medientypen und Social-Media-Plattformen verhält es sich sinngemäß):  Blogs, Foren und Nachrichten-Seiten: Alexa Monthly Unique Visitors  Facebook: Anzahl der Likes der jeweiligen Accounts  Twitter: Anzahl der Follower der jeweiligen Accounts  Instagram: Anzahl der Follower der jeweiligen Accounts  YouTube: Summe der Aufrufe des jeweiligen Videos

Engagement pro Mention

Unter dem «Engagement pro Mention» wird das Verhältnis zwischen der Summe aller Interaktionen und der Anzahl an Mentions verstanden. Im Gegensatz zur Engagement-Rate wird nicht nur die Interaktion aller Social-Media-Beiträge berücksichtigt, sondern das Engagement über sämtliche Medientypen hinweg. Das Engagement pro Mention dient folglich ebenfalls als Meßgrösse für die Interaktion und ermöglicht den Vergleich verschiedener Profile.

Content Creator

Unter einem «Content Creator» wird in den Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS ein Profil respektive eine Quelle verstanden, welche einen oder mehrere analyserelevante Social-Media-Beiträge erstellt hat.

Amplifier

Ein «Amplifier» sorgt durch eine reichweitenverstärkende Interaktion (Share, Retweet) mit dem publizierten Content für eine Verbreitung des Contents über die Grenzen des eigenen Netzwerks hinweg. «Amplifier» sind vor allem auf der Kurznachrichtenplattform Twitter von Relevanz.

Like-Follower-Ratio

Das «Like-Follower-Ratio» ist eine Kennzahl zur Messung der Interaktion. Diese Kennzahl berechnet sich aus der durchschnittlichen Anzahl Likes pro Post der letzten vier Wochen und der Followerzahl. Im Gegensatz zur Engagement-Rate werden bei dieser Kennzahl nur die Likes und keine weiteren Interaktionen berücksichtigt.

Owner Activity

In den Social-Media-Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS werden unter der «Owner Acitivity» sämtliche eigenen Interaktionen wie beispielsweise das Erstellen, Teilen oder Kommentieren von Social-Media-Posts verstanden.

Audience Activity

In den Social-Media-Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS werden unter der «Audience Activity» sämtliche Interaktionen verstanden, welche von Userinnen und Usern mit dem auf einer Social-Media-Plattform publizierten Content vorgenommen werden.

Influencer*in

nfluencer*in kreieren einflussreicher Content – über eine bestimmte Thematik, Marke, Unternehmung, Institution, Verein oder Person. (Top-) Influencer*innen sind je nach Fragestellung Profile, welche entweder am meisten über ein Thema schreiben (höchste Anzahl Beiträge), am meisten Interaktionen generieren, die größte (potentielle) Reichweite besitzen oder die größte Viralität erreichen.

Posttyp

Unter dem «Posttyp» werden in den Social-Media-Analysen von ARGUS DATA INSIGHTS die verschiedenen Möglichkeiten zum Publizieren von Content auf den jeweiligen sozialen Netzwerken verstanden. Denkbar sind beispielsweise einzelne Bilder, Bildergalerien, Videos oder Stories.

Net Promotor Score («NPS»)

Der «Net Promotor Score» wird in der Social-Media-Analyse von ARGUS DATA INSIGHTS dazu verwendet, um die Tonalität zu visualisieren. Der «NPS» beruht auf einer Verrechnung der positiven und negativen Medienberichte und kann Werte zwischen -100 und +100 annehmen. Je mehr sich der «NPS» im positiven Bereich liegt, desto wohlwollender ist die Medienberichterstattung zum entsprechenden Zeitpunkt. Umgekehrt weist ein (stark) negativer «NPS» auf eine kritische Medienberichterstattung hin. Es gilt dabei: Ein «NPS» über Null ist gut, ein Wert von +50 ist sehr gut und über +75 ist der «NPS» exzellent.

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